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Train hard, eat right, play to win!

Jon.ass

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AW: Train hard, eat right, play to win!

Mh alles schön und gut Solos. Aber ändern kann ich trotzdem nichts daran! Die Trainingseinheiten von der Mannschaft sind fest und deren Inhalte sowieso. Und blind übernehmen was Schmidti sagt muss ich auch nicht. Ich verstehe aber deine herangehensweise, und weiß auch, was du mit "alles machen aber nichts richtig" meinst. Aber deine Variante da die bessere Möglichkeit ist wage ich zu bezweifeln. Die ist mir noch nie untergekommen, bei keinem Trainingsprogramm dieser Welt. Wie auch immer. Ich habe mir für das ganze folgendes überlegt:
Ich werde das Training so durchführen wie es zur Zeit läuft. Ich habe "Indikator-Übungen", an denen ich ein mögliches Übertraining ablesen kann. Die sind ja dank WS4SB wöchentlich enthalten. Die morphologischen Reize sind ja übrigens zu einem großteil auf den Obeerkörper bezogen. An den beintagen ist das Volumen vergleichsweise gering. Ein Mainlift, eine ergänzende Übung, Hamstrings und Bauch. fertig.
Und ich habe mir fest vorgenommen, mit dem Start in die Saison ein Inseason plan zu gestalten, bei dem die Intensität hoch bleibt, aber das Volumen drastisch verringert wird. Bisher komme ich ja gut durch die Woche und da hab ich in Köln schon mehr mitgemacht!
 

Jon.ass

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AW: Train hard, eat right, play to win!

Training 26.01.

Max-Effort Upper Body Day

Bench Press (Doppelpyramide, läuft einfach zu gut zur Zeit!!!)
3x80kg
3x85kg
4x90kg
5x70kg
5x75kg
3x82,5kg

Schrägbankdrücken
12/12 mit 50kg

Kurzhantelrudern
12/12/12x32kg
im Supersatz mit Seated DB Power Cleans
15/15/15x4kg je Seite

Shrugs
15/15/15x32kg

HammerCurls
12/7x14kg je Seite
12x12kg je Seite

Anschließend Conditioning

Aufwärmen
Wechselsprünge auf ne Schulsportbank (1min rechts zuerst, 1min links zuerst, 1min beidbeinig)
4x1min Wandsitzen mit "aktiven Pausen" (walking Lunges, Hock-Streck-Sprünge, Bear Crawls)

Suicide Letters (Pausen 30s bis 1min):
10yd hin- und zurück, 40yd durchsprinten.
10yd hin und zurück, 20yd hin und zurück, 40yd durchsprinten
10yd hin und zurück, 20yd... 30yd..., 40yd durchsprinten
10yd..., 20yd..., 30yd..., 40yd..., 40yd durchsprinten

Mir war noch nie(!) in meinem Leben so kotz übel. Ok, hab nachm Krafttraining/vorm Conditioning 500ml Kakao getrunken. Aber meine Beine haben auch ca. 10mins so weh getan. Egal ob stehen, liegen, sitzen... Hat alles richtig geschmerzt.

Fazit: Bankdrücken kam richtig geil, die Doppelpyramide ist gerade sehr effektiv. Rest war auch sehr gut, guter Drive. Conditioning hat mich richtig gefi***. Aber hab sowas auch länger nicht mehr gemacht und war im Durchschnitt auch ganz gut. Go hard or go home...[img1]
 

kecks

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Selbstmord-Buchstaben? *g* Falls du das Gefühl nochmal erleben möchtest: Tempoläufe im Sprint-Aufbau. Sucks.
 
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Solos

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AW: Train hard, eat right, play to win!

Mh alles schön und gut Solos. Aber ändern kann ich trotzdem nichts daran!
Die Trainingseinheiten von der Mannschaft sind fest und deren Inhalte sowieso.

du bist mir ne nummer. fragst nach meinungen und sagst dann als erstes du kannst eh nichts dran ändern....
klar ists schwer was dran zu tun, aber ein anfang wäre eben das sprinttraining oder reaktivkrafttraining auf den montag zu legen. das ist der einzige tag der woche in der du einigermaßen frisch sein solltest, ergo wirst du dort die größte effektivität haben.

Und blind übernehmen was Schmidti sagt muss ich auch nicht. Ich verstehe aber deine herangehensweise, und weiß auch, was du mit "alles machen aber nichts richtig" meinst.

du sollst nichts blind übernehmen. dir darüber im klaren zu sein was jemand genau sagt ist aber vorteilhaft. schmidtbleicher unterstützt undulated, aber nicht unbedingt so wie du es ausführst oder siehst. dafür hat er gute argumente über die es sich lohnt nachzudenken.


Aber deine Variante da die bessere Möglichkeit ist wage ich zu bezweifeln. Die ist mir noch nie untergekommen, bei keinem Trainingsprogramm dieser Welt.

keine gute argumentationsebene auf der du dich da bewegst. welche trainingspläne von leuten aus dem spitzenbereich kennst du denn außer die im netz von meist kommerziell angehauchten trainern einsehbaren? akzentuierungen von belastungen selber richtungen sind im leistungssport gang und gäbe. mit zunehmende trainingsalter wird die abfolge der einzelnen blöcke immer kürzer. die daurch entstehende belastungsdynamik wird als effektive art und weise gesehen, die "träger" werdende biologische antwort des ortganismus zu maximieren. auch in spielsportarten wird sowas praktiziert. hinweise auf diese art der belastungsgestaltung gibt es viele. u.a. von schmidtbleicher, fleck/kraemer und auch bei zatsi.

aber leider ist die praktische empirie auch nicht immer als als optimaler gradmesser zu nehmen. viele dinge kommen einfach gar nicht oder nur schwer in der praxis an, vor "neuem" (auch wenns nicht gar nicht so neu ist...) werden in der regel die augen verschlossen. man macht es halt so wie man es immer gemacht hat. schmidtbleicher hat dazu gerade in der ersten ausgabe der deutschen zeitschrift für sportmedizin ein interessantes editorial verafsst (müsste einsehbar sein für dich).

im besonderen maße triftt diese problematik im übrigen auf die spielsportarten zu. dazu passt dann auch die diskussion hier. mich würde mal interessieren ob es sich bei dem von dir geposteten um nen reinen off-season plan handelt und wenn ja wie es dann weitergehen soll? häufig wird dann wenn es um schnelligkeitsentwicklung geht die intensität erhöht. das kommt dann einem intensiven intervalltraining gleich, hat mit schnelligkeitsenwticklung aber nichts zu tun...

Ich habe "Indikator-Übungen", an denen ich ein mögliches Übertraining ablesen kann.

die wären?

Und ich habe mir fest vorgenommen, mit dem Start in die Saison ein Inseason plan zu gestalten, bei dem die Intensität hoch bleibt, aber das Volumen drastisch verringert wird.

das ist gut. damit solltest du dein niveau lange halten, vielleicht ein klein wenig ausbauen und aufs feld bringen können.
 

The Wicker Man

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Hey, hatte deinen durchaus interessanten Log verloren und nun wieder gefunden. Hab das mit dem ganzen Unterforum irgendwie verpasst anscheinend. Glückwunsch auch von mir zu den 100. Ist ne schöne Grenze. Die nächste große Mauer (200) erreichen nicht viele. :)
 

Jon.ass

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kecks, mir kam das beim lesen schon komisch aber durchaus bekannt vor ;) Habe heute auf High Bar umgestellt und es fühlt sich vom gesamten Ablauf her sehr sehr gut an. Viel besser als low bar. Aber oben aufm Trapezius drückts schon etwas mit steigendem Gewicht. War sehr müde und hab mich erst nach 20mins Foamrolling in der Lage gefühlt zu squatten. GIng dann auch nur bis 1x105kg tief (also unter parallel, nicht ass to the grass). Sollte aber in ausgeruhtem Zustand mehr kommen!

Habe leider gerade wenig Zeit, antworte später Solos. Nur soviel sei gesagt: Heute in der Schmidtbleicher VL war undulating vs Blockperiodisierung das Thema ;)

Danke Wicker, freut mich sehr sowas zu hören! Und Bankdrücken scheint gerade nen Sprung zu machen, freu mich überhaupt erstmal mehr als 100 zu schaffen. Ende Februar ist die nächste Testung. Da sollten es dann mindestens 2-3x100 werden :)
 

Jon.ass

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AW: Train hard, eat right, play to win!

Ok Solos, Party is on. Ich versuchs verständlich aufzubröseln:

1. Das ich nichts ändern kann bezog sich auf deine Empfehlung des wöchentlichen Wechsels. Das Vereinstraining ist einfach die feste (leider) unbeeinflussbare Größe im Plan. Und Montag als einzige Möglichkeit ist auch richtig. Da wollte ich ja auch das Max Effort Training hinlegen, da mich die Conditioning EInheiten zur Zeit so fertig machen, dass an maximale Leistungen am nächsten Tag nicht zu denken ist! Das andere Problem ist, die beiden Beineinheiten (KRaft) nicht zu eng zusammen zu legen. Freitag wäre noch ein Tag fürs Beintraining, da bisher das DOnnerstagstraining nicht ganz so hart war. Dann hätte ich aber Freitags Maximalkraft und Montags quasi Schnelligkeit/Dynamic Effort. Und dann wieder 3 Tage frei dazwischen... Vielleicht sollte ich doch das Krafttraining anpassen. Was wäre denn davon zu halten forcierter auf Gewichtheberübungen in beiden Einheiten einzugehen als Schnelligkeits/Explosivkrafttraining?! Zumindest bis ich mich an das Conditioning adaptiert habe und es mich nicht mehr so mitnimmt. Evtl kann ich dann meine Trainingskapazität steigern...

2. Schmidtbleicher. Ich kenne die Aufteilung die du aufgeschrieben hast (welche er empfiehlt). GEnau so steht sie auch in seinem Skript. ABer auch genau darauf habe ich ihn gestern angesprochen. Ob Hypertrophiereize und Maximalkraftreize dnen nicht in der WOche vereinbar wären. Und er hat ganz klar damit geantwortet, dass ein Hypertrophiereiz in eine solche Woche integriert werden könnte. Mit den entsprechender Regeneration. Im Endeffekt ist das dann Westside. Was ich leider vergessen habe zu Fragen ist, ob auch Hypertrophiereize und IK in EINER Training Einheit gehen, was ja auch Westside ist. Mache ich nächsten Mittwoch!

3. Ich meinte Trainingspläne von NFL, NFLE und College Mannschaften. Da wird so definitiv nicht trainiert und da steckt eine riesen Verantwortung dahinter. Die AMis sind tendenziell recht offen für neues, aber blind macht da auch keiner was. Und die von dir empfohlene Vorgehensweise ist mir in diesem Bereich noch nie untergekommen. Das meinte ich damit. Und Westside for skinny bastards ist, wie ich es gerade mache Off-season. Beinhaltet aber ein In-Season Teil, der mit der Intensität minimal, mit dem Umfang aber sehr deutlich runter geht. Halte ich für sinnvoll.

4. Indikator Übungen:
Power Clean, Kniebeuge/Kreuzheben. Ich habe da sehr stabile 1RM Werte und wenn die sich nicht verändern bzw. sogar runter gehen...

5. Noch eine allgemeine Sache. Schmidtbleicher hat deutlich herausgestellt, dass Blockperiodisierung auf Basis von Medvejew für Individualsportler (LA) angewandt wird und auch berechtigt ist. Für Spielsportler hat er, wie du auch schon gesagt hast, undulated empfohlen. ABer er hat die fehlende individualisierung in Vereinen kritisiert (1/3 über-, 1/3 unterfordert und für 1/3
passt die BElastung). Da müsste man dran feilen. Ich glaube genau dieses von dir kritisierte "alles gleichzeitig aber nichts richtig" ist einfach der grundlegende Unterschied in der SIchtweise, wenn man aus dem Mannschafts/Spielsport kommt oder wenn man aus Individualsportarten kommt. AUs deiner Sicht mag es "nichts richtig sein", aber dafür IST ES "alles gleichzeitig". Und wenn du alles gleichzeitig brauchst, also konkret Masse, Maximalkraft, Schnelligkeit und deutlich mehr aber allgemeinere koordinative Elemente, dann kommt man um mMn nicht um undulated/conjugated drum herum. In bestimmten Phasen wohl bemerkt. In der nächsten Off-season werde ich definitiv einfachere, aber ausschließlich Hypertrophieorientierte Pläne fahren. Da ist der Zeitpunkt ideal. Aber um so näher der Saisonstart rückt um so mehr Fähigkeiten musst du parallel ausbilden! Bei deinem Modell hast du evtl punktuell effektivere Reizsetzungen, aber du hast dazwischen auch relativ lange Pausen. Ich kann und werde das nicht ausprobieren, aber ich waage zu bezweifeln (das soll ehrlich vorsichtig ausgedrückt sein), dass diese Art der Periodisierung effektiv ist. Ich beziehe mich momentan rein aufs Football!

Edit: EIne Sache hatte ich noch vergessen zu erwähnen. Ich weiß, dass das weder eine objektive, noch wissenschaftlich haltbare Sichtweise ist. Aber meine Ablehnung gegenüber der Blockperiodisierung kommt auch daher, dass ich diese mit den oft angestaubten Sichtweisen DEUTSCHER Trainer in Verbindung bringe. Ich kann das nicht anders erklären. ABer die SPitzensportler die mir untergekommen sind bzw deren Trainer haben zu 95% danach trainiert und kannten nicht mal ein anderes Trainingskonzept. Da frage ich mich, wie können die das alle objektiv einordnen??? Wie du schon sagtest, vor neuem wird da oft die AUgen verschlossen und bernhard hat es auch mal schön formuliert, als träges Vereinswesen. Vielleicht verschließe ich etwas zuviel meine Augen vor altbewährtem, aber ich empfinde conjugated einfach als sinnvoller und bin jetzt mal auf den Verlauf der restlichen Off-Season gespannt.
 
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Solos

Guest
AW: Train hard, eat right, play to win!

yeah, get the party started....

1. Das ich nichts ändern kann bezog sich auf deine Empfehlung des wöchentlichen Wechsels. Das Vereinstraining ist einfach die feste (leider) unbeeinflussbare Größe im Plan. Und Montag als einzige Möglichkeit ist auch richtig. Da wollte ich ja auch das Max Effort Training hinlegen, da mich die Conditioning EInheiten zur Zeit so fertig machen, dass an maximale Leistungen am nächsten Tag nicht zu denken ist! Das andere Problem ist, die beiden Beineinheiten (KRaft) nicht zu eng zusammen zu legen. Freitag wäre noch ein Tag fürs Beintraining, da bisher das DOnnerstagstraining nicht ganz so hart war. Dann hätte ich aber Freitags Maximalkraft und Montags quasi Schnelligkeit/Dynamic Effort. Und dann wieder 3 Tage frei dazwischen... Vielleicht sollte ich doch das Krafttraining anpassen. Was wäre denn davon zu halten forcierter auf Gewichtheberübungen in beiden Einheiten einzugehen als Schnelligkeits/Explosivkrafttraining?! Zumindest bis ich mich an das Conditioning adaptiert habe und es mich nicht mehr so mitnimmt. Evtl kann ich dann meine Trainingskapazität steigern...

klar kannst du an dem vorgegebenen ablauf wenig ändern, so meinte ich das nicht.
ich sehe jetzt nicht so das problem wenn du freitag maximalkraft beine machst und montags schnelligkeit. wenn du im IK bereich bleibst ists eh schnuppe da nach wenigen stunden die schnellkraftfähigkeit wiederhergestellt ist (bei richtigem IK training als 3x3 bei >90%) und selbst bei hypertrophie sind die dazwischen liegenden 72 std. ausreichend. du solltest nur nicht gerade einen extremen Hyp reiz setzen und alles was an intensitätstechnik zur verfügung steht plus MV nutzen.


2. Schmidtbleicher. Ich kenne die Aufteilung die du aufgeschrieben hast (welche er empfiehlt). GEnau so steht sie auch in seinem Skript. ABer auch genau darauf habe ich ihn gestern angesprochen. Ob Hypertrophiereize und Maximalkraftreize dnen nicht in der WOche vereinbar wären. Und er hat ganz klar damit geantwortet, dass ein Hypertrophiereiz in eine solche Woche integriert werden könnte. Mit den entsprechender Regeneration. Im Endeffekt ist das dann Westside. Was ich leider vergessen habe zu Fragen ist, ob auch Hypertrophiereize und IK in EINER Training Einheit gehen, was ja auch Westside ist. Mache ich nächsten Mittwoch!

ja, kann er. du solltest dabei nur auf entsprechende regenerationszeiträume zwischen den TEs achten. d.h. das zwischen einer IK und einer hypertrophie einheit ein bis zwei tage pause ausreichen, nach einer hypertrophie einheit jedoch 72 std. bis zur nächsten ik einheit sein sollten. ähnliches gilt natürlich für andere inhalte wie schnelligkeitstraining und schnellkrafttraining.
und da kommen wir nämlich schon wieder in die bredoullie: diese eine hypertrophie-einheit nimmt relativ großen einfluss auf die restliche planung des mikrozyklus. da dieser in der regel nur 7 tage hat wirds ganz schön enge mit anderen inhalten - wie dem techniktraining - die auf neuronaler ebene stattfinden und ein ausgeruhtes nervensystem brauchen. zusätzlich ist ein hypertrophie-reiz die woche wirklich nicht viel und langfristig wohl nicht ausreichend um was zu bewegen.
aus diesem grund favorisiere ich die zusammenstellung und zeitliche konzentration von methoden die auf gleiche systeme abzielen und sich in den hervorgerufenen adaptationsvorgängen nicht so arg behindern.

wenn du hypertrophie und ik in einer einheit machen willst, dann zunächst ik (z.b. 3x3 x 90%) und dann hintendrauf die hypertrophie-sätze. hat nebenbei noch den netten effekt das du PTP-effekte nutzen kannst und so aus der gestaltung das beste machst. fakt ist aber, das es hier eben eine mischeinheit ist und es auch zu misch-anpassung kommen wird.
wohlgemerkt: ich spreche hier von der bestlösung bzw. von dem was man aus aktuellem erkenntnisstand als bestlösung bezeichnen kann. in der praxis ist das natürlich nicht immer 1:1 umsetzbar.

es gibt zu der ganzen geschichte ne nette dissertation vom herrn schlummberger der da bei dir auch rumrennt/rumrannte: "Optimierung von Trainingsstrategien im Schnellkrafttraining". Da steht einiges drin. Beim BisP und bei Sportbuch Strauß ist das ding vergriffen, bei euch in der bib aber sicher zu haben.





5. Noch eine allgemeine Sache. Schmidtbleicher hat deutlich herausgestellt, dass Blockperiodisierung auf Basis von Medvejew für Individualsportler (LA) angewandt wird und auch berechtigt ist.

hier bin ich etwas verwirrt:
madvejev ist begründer der klassischen periodisierung (Periodisierung des sportlichen Trainings, irgendwann aus den Ende der 1960er), also der grundlegenden organisationsform des sportlichen trainings aus der alle heutigen "ableger" hervorgegangen sind. mit blocktraining/periodisierung hat der wenig zu tun!
das blocktraining stammt auch aus der russischen ecke, geht aber mehr auf leute wie bondarchuk und Verchoshanskij zurück, welche kritik an der klassischen periodisierung übten und sie ihren vorstellungen entsprechend abänderten. in der heutigen zeit ist der herr issurin einer treibenden kräfte wenn es um blocktraining geht. er hat 2008 hierzu ein buch mit dem titel "Blockperiodization in Training" rausgebracht.

also eigentlich hat madvvev nichts mit blockperiodisierung zu tun. blockperiodisierung ist auch nicht gleichzusetzen mit der klassischen linearen periodisierung (welche häufig als training in blöcken bezeichnet wird da die fähigkeiten nacheinander entwickelt werden) die im krafttraining angewendet wird, und welche wiederrum immer zum vergleich mit undulated herangezogen wird.
die klassische periodisierung und das blocktraining sind übergreifende organisationsformen des trainings und beinhalten prinzipien nach denen man handelt und den gesamten (komplexen) trainingsprozess plant. undulated und lineare periodisierung sind vorgehensweisen die sich auf einen ausschnitt des gesamttrainings, nämlich der entwicklung von kraft oder schnellkraft/schnelligkeit, beziehen. es schließt sich zum beispiel nicht aus nach den prinzipien des blocktrainings zu trainieren und dabei undulated vorzugehen. dabei wird man sich aber auf die obig gepostete methodenkombination beschränken und die methoden nicht mischen. das würde eher im klassischen ansatz anzusiedeln sein.

vielleicht liegt hier ein großes missverständnis bei all den diskussionen um das thema?


Für Spielsportler hat er, wie du auch schon gesagt hast, undulated empfohlen. ABer er hat die fehlende individualisierung in Vereinen kritisiert (1/3 über-, 1/3 unterfordert und für 1/3
passt die BElastung). Da müsste man dran feilen. Ich glaube genau dieses von dir kritisierte "alles gleichzeitig aber nichts richtig" ist einfach der grundlegende Unterschied in der SIchtweise, wenn man aus dem Mannschafts/Spielsport kommt oder wenn man aus Individualsportarten kommt. AUs deiner Sicht mag es "nichts richtig sein", aber dafür IST ES "alles gleichzeitig". Und wenn du alles gleichzeitig brauchst, also konkret Masse, Maximalkraft, Schnelligkeit und deutlich mehr aber allgemeinere koordinative Elemente, dann kommt man um mMn nicht um undulated/conjugated drum herum. In bestimmten Phasen wohl bemerkt.

so viel anders seh ich das ja auch nicht. nur die geschichte mit der masse würde ich separieren und gesondert trainieren, z.b. in der off-season in extra dafür angelegten blöcken. denn ordentliches hyp-training beeinträchtigt andere inhalte sehr sehr stark. auf der anderen seite muss man ordentlich ochsen um masse aufzubauen, eine einheit ist zu wenig, zumindest langfristig.
um den masseerhalt über die saison würde ich mir wenig sorgen machen, wenn du regelmäßig IK training machst hälst du ne menge, und wenn du angepasst an den spielplan immer mal wieder eine woche mit schwerpunkt hyp einstreust (richtig, also4-5 TEs), dann wirst du gut halten können.






Edit: EIne Sache hatte ich noch vergessen zu erwähnen. Ich weiß, dass das weder eine objektive, noch wissenschaftlich haltbare Sichtweise ist. Aber meine Ablehnung gegenüber der Blockperiodisierung kommt auch daher, dass ich diese mit den oft angestaubten Sichtweisen DEUTSCHER Trainer in Verbindung bringe. Ich kann das nicht anders erklären. ABer die SPitzensportler die mir untergekommen sind bzw deren Trainer haben zu 95% danach trainiert und kannten nicht mal ein anderes Trainingskonzept. Da frage ich mich, wie können die das alle objektiv einordnen??? Wie du schon sagtest, vor neuem wird da oft die AUgen verschlossen und bernhard hat es auch mal schön formuliert, als träges Vereinswesen. Vielleicht verschließe ich etwas zuviel meine Augen vor altbewährtem, aber ich empfinde conjugated einfach als sinnvoller und bin jetzt mal auf den Verlauf der restlichen Off-Season gespannt.

es herrschen wirklich viele verstaubte ansichten vor, ich weise in diesem zusammenhang mal auf den völlig veralteten aufbau im sprint der in D praktiziert wird hin (du weißt schon, dieses erst I3 schrubben, dann I2, dann I1...davon haben die jamaikaner noch nie was gehört...), auch ein blick in die sportspiele, insbesondere fußball offenbart grauenvolles. aber das ist vorwiegend ein deutsches problem, keins vom blocktraining. wie ich oben schrieb ist blocktraining eine übergeordnete organisationsform, die den einsatz von undulated zulässt, und sich auch immer weiterentwickelt, weil eben versucht wird physiologische erkenntnise zu implementieren.
im ausland trainieren viele so. z.b. hat marion jones ihr trainingsjahr auch in blöcke aufgeteilt, und im jahr 2000 ist sie im jahresverlauf insgesamt 5 solcher blöcke bestehend aus akkumulierender, transmutierender und realisierender phase durchlaufen. dabei hat sie mehrere wettkampfserien bestritten, ist ständig unter 11,0 gerannt und hat dann nach dem letzten block bei olympia in sydney richtig abgeräumt (ja ja, ich weiß doping und so. aber das nehm ich im spitzensport mal als gegeben an).

und den vorwurf an die trainer sie kennen kein anderes konzept kann ich so ein bischen an dich witergeben. so ganz richtig hast du dich glaub ich auch noch nicht mit klassischer periodisierung und blocktraining auseinandrgesetzt!?

Gruß
 

Jon.ass

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AW: Train hard, eat right, play to win!

Ok abschließend folgende Planung der nächsten ~6Wochen:

Fakten:
Dienstags, Donnerstags und Samstags Conditioning (variierende Intervallartige Belastung. unterschiedliche Intensitäten).
Dienstags und Donnerstags/Samstags vor dem Conditioning Oberkörper, Westside for skinny bastards (Max Effort Day/Dynamic Effort Day mit anschließenden Hypertrophiereizen)

KEIN zusätzliches SPrint-/Schnelligkeitstraining.

Montags und Freitags wird dann BeinKRAFT trainiert. Kein Westside oder anderes Programm sondern einfaches, rohes Krafttraining:

Montags:
Power Cleans (bis 1RM)
Backsquats (Highbar ;) ) 3x3 >90%
Bulgarian Split Squats 2-3x6-8Wdh
Bauchzirkel
Erklärung: Hohe Intensität, da ausgeruht von Sonntag. Split Squats, weil ich unbedingt eine einbeinige BEwegung drin haben möchte!

Freitags
Snatch/Power Clean mit 60-70% des 1RM für 5-3-3-2 Wdh.
Frontsquat 3x5Wdh
Kreuzheben 1x6Wdh
evtl. Good Mornings/stiff leg deadlift/Reverse Hyperextensions etc.
Bauch schwer
Erklärung: Gewichtheben auf Technik und Speed. Somit noch relativ frisch in die Frontsquats rein, welche etwas hochvolumiger sind um a) einen kontrast zu den hohen Intensitäten von Montag zu schaffen und b) in Verbindung mit dem Kreuzheben noch ein paar Muskelfasern zu verdicken. Posterior Chain Übung mit einer aus der Dehnung erfolgenden Kontraktion.

Warum? Ich drücke fast so viel wie ich beuge und da ich sowohl relativ lange Arme und auch relativ lange Beine habe, gilt da keine AUsrede. Außerdem habe ich mir seit nem Jahr nicht wirklich verbessert. Was auch seine Gründe hat und ok ist. Aber trotzdem muss sich unten erstmal was stabilisieren. Westside ist mMn immer noch gut, aber ich sehe ein, dass es noch zu früh ist für solche speziellen Dinge. Ziel bleibt gleich: früher oder später 1,5x Körpergewicht unter parallel zu squatten und vorher gibt es kein fancy Programm mehr. Versprochen. Erreicht wird das mit Standardmethoden, Satz/Wdh Schema evtl mal verändern. Kommentare dazu? Ich überlege mit den Wdh noch weiter rauf zu gehen bei den Frontsquats/den Deadlifts. Auch auf 6-8Wdh...

Edit: Noch was zur Gesamtplanung. Das Schnelligkeitstraining lasse ich komplett raus, versuche das durch die GEwichtheberischen Elemente etwas zu kompensieren. Aber vor allem wird sich auch etwas durch das Conditioning verbessern. Das ist ganz bewusst NICHT OPTIMAL, aber es wird mich trotzdem voranbringen. Außerdem muss ich meine Arbeitskapazität nach den 3 Monaten Pause (wegen meinem Knie) wieder erhöhen und im Idealfall kann ich dann bei verringertem In-Season Training 1-2 Schnelligkeitseinheiten dort unterbringen. Je anchdem wie die Trainingseinheiten während der Saison gestaltet werden! Bis dahin fressen, pumpen, laufen! Angestaubt, aber ich habe ja noch ausreichend Luft nach oben, deswegen wirds mich voranbringen. Und so alt bin ich ja auch nicht!
 
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kecks

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@solos
ich weiß ja nicht, aber ich finde immer noch, dass die intensitätskonzepte im sprint prima funktionieren (ni, i3, i2, i1...) kann gern altmodisch sein, solange es läuft... problematisch sind da doch viel eher das unpassende krafttraining (mancher, nicht aller) und die generell zu hohen umfänge (mancher, nicht aller). man läuft ja in diesen zeiten nicht generell so langsam, sondern lediglich im ska-bereich, und das sind höchstens 1,5 tes/woche.
 
S

Solos

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AW: Train hard, eat right, play to win!

Ja, zieh das mal konsequent so durch. bezüglich kraft hast du noch ne große reserve. wenn du die erschließt wirst du auf deinem derzeitigen niveau viel benefit fürs sprinten ernten. zumal es ja vorrangig um beschleunigung geht!
 

Jon.ass

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Fancy Programme sind erstmal out, aber trash talking ist immer noch erlaubt:
"So what we are calling on is good old fashion blunt force drama. HORSEPOWER!" Sehenswert ist natürlich sein Griff/seine Armhaltung beim Umsetzen ;)
 
W

Wursti

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Außerdem muss ich meine Arbeitskapazität nach den 3 Monaten Pause (wegen meinem Knie) wieder erhöhen
Das sollte imho neben der Primärsportart das einzige andere Ziel für die nächsten Monate für dich sein.
 

Jon.ass

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Wieso das einzige Ziel??? Ich brech ja bei nichts zusammen und bin deutlich im oberen 1/4 der Mannschaft, was das Lauftraining angeht (das ist der Part, dem ich 3 Monate nicht so nachgegangen bin). Aber neben der Erhöhung der Arbeitskapazität und neben der Primärsportart ist es auch mein Ziel stärker zu werden, zuzunehmen, schneller zu werden... Wieso denkst du das die Arbeitskapazität mein wichtigstes Ziel sein sollte? Ich habe ja keine schwerwiegende Defizite.
 

Mack51

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AW: Train hard, eat right, play to win!

HORSEPOWER!!!!!!!!!!!

Die beste Szene im ganzen Film. Technisch natürlich naja.....

Bei deinem Arbeitspensum sollten deine Ziele auf jeden Fall drin sein.

Bei welchem Team bist du eigentlich gelandet?
 

Jon.ass

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Training 27.01.

Dynamic Effort Upper Body

Boardpress w/ Bands
8x3 Wdh, 1:30min Pause

Klimmzüge
13/10/9
im Supersatz mit Scarecrows
10/10/10 x 5kg je Seite

Seitheben
12/12/11 mit 10kg

Shrugs
20/15/15 mit 20kg
im Supersatz mit Band Tricep extensions
3x max

Training 28.01.

531 Warm up

Frontsquats
5x70kg
5x75kg
8x75kg

Deadlift
5x120kg
9x120kg

Glute-Ham Raises auf halbem Physioball
12/8/6 x Bodyweight. Full ROM, Hüfte gestreckt.

Bauch am Kabelzug (schwer)
3x max

Außenrotatoren

Fazit: Extrem geile Einheit. Fühlt sich so hart und ehrlich an! Gewichte sind auch gestiegen, 8x75kg Frontsquat ist PR. Also keep on squatting
 

Jon.ass

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@ Mack51

Bin jetzt bei Frankfurt Universe! Defense wird so geil!!!
 
W

Wursti

Guest
AW: Train hard, eat right, play to win!

Wieso das einzige Ziel??? Ich brech ja bei nichts zusammen und bin deutlich im oberen 1/4 der Mannschaft, was das Lauftraining angeht (das ist der Part, dem ich 3 Monate nicht so nachgegangen bin). Aber neben der Erhöhung der Arbeitskapazität und neben der Primärsportart ist es auch mein Ziel stärker zu werden, zuzunehmen, schneller zu werden... Wieso denkst du das die Arbeitskapazität mein wichtigstes Ziel sein sollte? Ich habe ja keine schwerwiegende Defizite.
Gerade als Spielsportler, wo man keinen guten Peak erreichen kann, und entsprechend sehr viel gleichzeitig trainieren muss/sollte (da bin ich deiner Meinung), braucht man eine deutlich höhere Arbeitskapazität. So wie ich hier dein Log verfolge fehlt es da noch. Deswegen auch dieses Rumgedruckse um den optimalen Trainingszeitpunkt.
 

Jon.ass

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Training 29.01.

Max Effort Upper Body Day

Bench Press (Doppelpyramide)
3x80kg
3x85kg
4x90kg
5x72,5kg
5x77,5kg
5x82,5kg

Schrägbankdrücken
12/12x50kg

Dips
5xBW+20kg, 5xBW
7xBW+10kg, 3xBW
16xBW

Kurzhantelrudern
12/12/12x32kg (nächstes Mal endlich erhöhen!!!)
im Supersatz mit vorgebeugten Seitheben
15/15/15x6kg

Shrugs
12/12x32kg (Kurzhantel je Seite)
im Supersatz mit Hammer Curls
12/8/7x14kg

Fazit: Geile EInheit as usual. Geht voran und macht Spaß. Zu den Dips wurde ich von "Tyroon" gezwungen. Son schwarzer Enddreißiger der gerade 2 Jahre für Blackwater im Irak gearbeitet hat. So geil der Typ, nur am Trashtalken. Verstehen uns super ;)

Gleich noch Sprinten und dann war der Athlete-Lifestyle Samstag perfekt!!!
 

Jon.ass

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AW: Train hard, eat right, play to win!

Sprint/Sprung 29.01.

5x ~30m. Bestzeit 4,88s

2x20m Sprunglauf
2x10m Power Skippings
4x2 Streckprüge (max Intenstität)

Fazit: Betonplattenboden und Laufschuhe angehabt. Also ist das keine aussagekräftige Zeit gewesen. Dient nur dem direkten Vgl, da ich dort öfter Sprinten gehen kann (überdacht). AUßerdem unerfahrener Stopper... Aber alles Ausreden :)

Außerdem habe ch heute noch

Kniebeugen
3x90kg
3x90kg
4x95kg

gemacht.
 
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