königderberge
Well-Known Member
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AW: Rente mit 63
Irgendwie muss man einen Staat als soziales Gebilde nunmal aufrecht erhalten, rein finanziell gesehen, da sind wir uns hoffentlich einig.
Aus meiner Sicht ist es grundsätzlich gerechter geschenktes Einkommen als erarbeitetes Einkommen zu besteuern, da ich ja will daß sich Leistung lohnt und Menschen produktiv tätig sind.
Ich bezahle auf Einkommen ca. 40% Steuern, da sind mir 19% für etwas für das ich nichts tun muss wesentlich lieber.
Aus vererbtem Vermögen bilden sich finanzielle Ungleichgewichte und die die was haben, bekommen immer mehr, das kann auf Dauer nicht volkswirtschaftlich sinnvoll sein.
Solange der Staat eine Durchlässigkeit nach oben sicherstellt hat jeder eine Chance durch Bildung und Arbeit voranzukommen, Vererbung verhindert oder erschwert das zumindest. Das ist ja auch der Sinn, Eltern wollen ihren Kindern einen Vorteil verschaffen.
Wenn Du ihnen eine gute Ausbildung ermöglicht hast und gute Erziehung angedeihen lässt brauchen sie dein Geld gar nicht, sie können es selber schaffen und dadurch Befriedigung erreichen.
https://de.finance.yahoo.com/fotos/.../andrew-lloyd-webber-photo-1377265523110.html
Es ist ein großer Anreiz für mich, überhaupt leistungsfähig zu sein und Vermögen zu erhalten, um es meinen Kindern irgendwann zu schenken (nenne es von mir aus vererben, das ist im Prinzip dasselbe). Und wenn ich ihnen 1 Million schenken will, weil ich sie habe und nicht brauche, will ich dies mit meinem Vermögen tun können ohne dass sie daraus nur 910.000 erhalten oder umgekehrt, wenn ich meinem Sohn 1.000.000 zukommen lassen will, muss ich real rund 1.140.000 schenken, damit er nach Steuerabzug 1.000.000 hat (mir ist dabei egal, ob der Schenker oder der Beschenkte die Steuer zahlt, Tatsache ist, dass ein reiner Transfer von bereits versteuertem Vermögen, für welches Leistung erbracht wurde nochmal versteuert werden muss). Das mag in Augen derer, die nichts haben, eine gerechte Umverteilung sein, also dem Fiskus einen Teil davon abzugeben, für mich ist es ein Eingriff ins Eigentumsrecht. Aber das ist eines jeden persönliche Gerechtigkeitsdenke und wie Du schon sagtest, jedem kann man es nicht recht machen, da jeder individuelle Erwartungen hat. Meine wäre es, dass mein Vermögen bei der Weitergabe an meine Kinder nicht geschmälert wird. Dass es andere Meinungen gibt ist klar.
Irgendwie muss man einen Staat als soziales Gebilde nunmal aufrecht erhalten, rein finanziell gesehen, da sind wir uns hoffentlich einig.
Aus meiner Sicht ist es grundsätzlich gerechter geschenktes Einkommen als erarbeitetes Einkommen zu besteuern, da ich ja will daß sich Leistung lohnt und Menschen produktiv tätig sind.
Ich bezahle auf Einkommen ca. 40% Steuern, da sind mir 19% für etwas für das ich nichts tun muss wesentlich lieber.
Aus vererbtem Vermögen bilden sich finanzielle Ungleichgewichte und die die was haben, bekommen immer mehr, das kann auf Dauer nicht volkswirtschaftlich sinnvoll sein.
Solange der Staat eine Durchlässigkeit nach oben sicherstellt hat jeder eine Chance durch Bildung und Arbeit voranzukommen, Vererbung verhindert oder erschwert das zumindest. Das ist ja auch der Sinn, Eltern wollen ihren Kindern einen Vorteil verschaffen.
Wenn Du ihnen eine gute Ausbildung ermöglicht hast und gute Erziehung angedeihen lässt brauchen sie dein Geld gar nicht, sie können es selber schaffen und dadurch Befriedigung erreichen.
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