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Trampolinspringen

K

Kilghard

Guest
Wir haben zu Hause ein kleines Minitrampolin für unseren Sohn. Von Zeit zu Zeit hüpfe ich auch darauf rum. Habe mich gefragt, ob ich es nicht in mein Training miteinbinden kann.

Welche Übungen kann ich auf dem Minitrampolin ausführen? Mir fällt das Standardhüpfen mit beiden Beinen ein und das Gehen mit Knie hochziehen.

Wie ist die Belastung der Gelenke? Soll man eher unter kompletter Anspannung stehen oder locker lassen (Erschütterungen ein Problem für Gelenke oder z.B. Augen?).

Mit so einem Minitrampolin kann man sicher auch noch einiges anderes machen, z.B. so bewegte LS etc.

Und eine etwas komische Frage: Kann man auf einem Trampolin auch Seilspringen?
 

bedee

Team Ernährung
Moderator
Registriert
25. Januar 2008
Beiträge
5.661
AW: Trampolinspringen

So auf die Schnelle fällt mir grade noch Hampelmann nach vorne und zur Seite ein und Twist. Kniehebelauf ist lediglich etwas schneller als Gehen mit Knie anziehen.
Hochspringen und Beine grätschen (nach vorne, zur Seite) und Jump mit Knie zur Brust gezogen bzw. Fersen am Hintern. Ist wohl eher was für Fortgeschrittene....
Auch mit entsprechenden Armbewegungen kannst du die Intensität steigern.

Je höher du hüpfst und je schneller umso anstrengender wird das Ganze. Kann man mMn in entsprechender Intensität ganz gut zum Aufwärmen verwenden.

Für die Gelenke soll Trampolinspringen ja sehr gut sein, da durch die Schwerelosigkeit und die anschließende Aufprallphase (die ja deutlich weicher ausfällt als z.B. beim Joggen) die Gelenkflüssigkeit in den Gelenken ausgetauscht wird. Musst du dir wie einen Schwamm vorstellen und dient zur Ernährung des Knorpels, weil dieser ja nicht durchblutet wird.

Wenn du den Eindruck hast, dir würde es dein Knochengestell zu sehr verschütteln oder dir fielen die Augen raus, dann mach halt mal langsamer. Am Anfang meiner Sportlerkarriere habe ich auf dem Trampolin auch immer das Gefühl gehabt, ich bräuchte dazu Inkontinenzartikel. Das ist heute nicht mehr der Fall, ist also auch ein gutes Training für den Beckenboden.

Und eine gute Vorübung für plyometrische Sachen. Ich glaube, v.a. der passive Bewegungsapparat eines gänzlich untrainierten Menschen muss sich auf Hüpfereien auch erst mal einstellen.

Komplette Anspannung oder gänzlich lockerlassen? Hmmm, muss das mal wieder ausprobieren. Ich denke, das Optimum liegt mittendrin und dass du das schon selber merken wirst, wenn dir z.B. die Erschütterungen unangenehm werden.
 
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